Der Codex Sinaiticus

27. Januar 2009 – 14:29 Matthias MĂĽller (1894x aufgerufen) |

Codex Sinaiticus

Der Codex Sinaiticus ist eine Handschrift der christlichen Bibel, die in der Mitte des 4. Jahrhunderts geschrieben wurde und die erste überlieferte vollständige Fassung des Neuen Testaments darstellt. Der handgeschriebene Text ist auf Griechisch. Die Version des Neuen Testaments folgt der alten Gemeinsprache (koiné) und dem Alten Testament in der als „Septuaginta“ bekannten Fassung, die bei den frühen Griechisch sprechenden Christen verbreitet war. In der Handschrift finden sich sowohl zur Septuaginta wie zum Neuen Testament viele Anmerkungen, von frühen Schreibern, Redakteuren und Korrektoren. Die Handschrift ist als das umfangreichste Buch, das wir aus der Antike besitzen, ein Monument der Buchgeschichte.

Die Bedeutung des Codex Sinaiticus fĂĽr die Rekonstruktion des ursprĂĽnglichen Textes der christlichen Bibel, fĂĽr die Geschichte der biblischen Ăśberlieferung und die Geschichte des Buches ĂĽberhaupt sind sehr groĂź. [Mehr …]

Das Codex Sinaiticus Projekt

Das Codex Sinaiticus Projekt ist eine internationale Kooperation mit dem Ziel, das Manuskript in Gänze digital zu edieren und es über das Internet erstmals allen weltweit zugänglich zu machen. Führende Wissenschaftler, Konservatoren und Kuratoren bringen ihre Erfahrung in das Projekt ein, um jedermann zu erlauben, so nah wie möglich an die berühmte Handschrift zu gelangen.

Das Codex-Sinaiticus-Projekt lebt von der Zusammenarbeit der vier Partnerinstitutionen (British Library, UB Leipzig, St. Katharinenkloster, Sinai, und Russische Nationalbibliothek, St. Petersburg) mit anderen Institutionen und Individuen sowie durch die finanzielle UnterstĂĽtzung einer Reihe von Organisationen und Stiftungen. Experten aus England, Deutschland, Russland, Ă„gypten und den USA haben eine Projektarbeitsgruppe und vier spezialisierte Arbeitsgruppen gebildet, um das Projekt in Planung und DurchfĂĽhrung voranzubringen.[Mehr …]

Der Text

Wenn man den Link Die Handschrift anklickt, kommt man zum Text selbst: Neben einem skalierbaren Bild des Textes findet man eine Transkription und, wenn vorhanden, eine Ăśbersetzung.

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