Germanistik Online – im Test

1. Juni 2010 – 12:16 mm (867x aufgerufen) |

Die Germanistik ist das zentrale internationale Berichtsorgan der Wissenschaft von deutscher Sprache und Literatur, einschließlich der Randgebiete. Nun ist die Germanistik auch als kumulierte Online-Datenbank erhältlich. Damit werden 50 Jahre systematisierte, verschlagwortete und in über 600.000 Kurzreferaten kritisch erschlossene Fachgeschichte der Germanistik elektronisch durchsuchbar.

Insgesamt werden rückläufig ca. 340.000 Monographien, Sammelbände und Zeitschriften aus den Bereichen Literatur, Theaterwissenschaften, Medienwissenschaften, Kulturgeschichte und Linguistik bibliographisch erschlossen.

Die Datenbank erlaubt bei jedem verzeichneten Titel den Zugriff auf die umfangreiche sachliche Erschließung, um sich über den Inhalt des jeweiligen Buches bzw. Beitrags zu informieren. Sie bietet eine kategorienspezifische Volltext- und Detailsuche mit differenziertem und bequemem Zugang zu Autoren, Herausgebern, Verfassern, Titeln, Referaten, Publikationsjahren und Schlagworten. Alle relevanten Daten sind miteinander verknüpft.

Die Datenbank wird fortlaufend um den aktuellen Jahrgang mit ca. 8.000 neuen Verzeichnungen und über 1.000 Referaten erweitert.

Hinweis:

Die derzeit verfübare Ausgabe der Germanistik Online ist eine Demoversion mit folgenden Einschränkungen bzw. Abweichungen gegenüber der endgültigen Version, die im Oktober erscheint:

  • Der Datenbestand ist gegenüber der Vollversion noch reduziert. In der Testversion sind die letzten 10 Jahrgänge von insgesamt 50 verfügbar (komplett: Oktober 2010).
  • Die Umformatierung von Sonderzeichen ist noch nicht abgeschlossen. Es gibt viele nicht codierte Sonderzeichen, die als „?“ in den Daten stehen (d.h. man sieht dann einen Titel wie diesen hier: Kopfstücke zur Geschichte und Poetik des literarischen Porträts am Beispiel von Robert Walsers ?Kleist in Thun? Hier sollen natürlich an der Stelle keine Fragezeichen stehen sondern Anführungszeichen.
  • Die Funktion der Browse-Liste ist nicht optimal. Wenn man einen Eintrag auswählt, z.B. XXV. Hochmittelalter, dann rutscht die Anzeige wieder nach ganz oben, und man muss erneut herunter scrollen um zu sehen, was es alles in der Kategorie gibt. Wählt man dann z. B.  „Nibelungenlied“ aus, rutscht die Anzeige wieder hoch und man sieht es nicht mehr.

Trotzdem kann man im Test ein Gefühl für die Datenbank bekommen. Der Test endet am 30.6.2010.

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