Datenbank-Infosystem DBIS und Elektronische Zeitschriftenbibliothek EZB vom 13.-16. August offline

5. August 2010 – 09:38 Thomas Kees (6186x aufgerufen) |

Das Regensburger Datenbank-Informationssystem DBIS, in dem auch die SaarlÀndische UniversitÀts- und Landesbibliothek ihre Fachdatenbanken (Webdatenbanken und CD-ROM-Datenbanken) verzeichnet, und die Elektronische Zeitschriftenbibliothek EZB werden infolge von Arbeiten am Stromnetz der UniversitÀt Regensburg in der Zeit von

Freitag, dem 13. August, 14:00 Uhr bis Montag, dem 16. August 2010, 8:00 Uhr

nicht zu erreichen sein. Die Abschaltung dieser beiden Online-Nachweissysteme hat natĂŒrlich keine Auswirkungen auf die hier verzeichneten Fachdatenbanken und E-Journals, auf die auch in diesem Zeitraum wie gewohnt zugegriffen werden kann.

Da die elektronischen Zeitschriften der SULB mittlerweile in der Zeitschriftendatenbank (ZDB) und dem SĂŒdwestdeutschen Bibliotheksverbund (SWB) verzeichnet sind, lassen sich diese Ressourcen auch an diesem Wochenende problemlos ermitteln. Insbesondere die ZDB, die auch direkte Verlagslinks anzeigt, bietet sie sich als alternatives Werkzeug an (die im SWB-Katalog verzeichneten EZB-URLs werden natĂŒrlich ausfallen). Recherchieren Sie Ihre Onlinezeitschriften also in der erweiterten Suche des ZDB-OPACs, in der Sie ihre Suche auf Online-Ressourcen begrenzen können. Da es sich hier um ein deutschlandweites Verzeichnungssystem handelt, mĂŒssen Sie evtl. ĂŒber den Reiter „Besitznachweise“ ermitteln, ob auch die SULB/UdS (hier: BAW <291> SaarbrĂŒcken SULB) ein Onlineabonemment unterhĂ€lt.

Anders die Fachdatenbanken: wer hier am Freitag, dem 13., kein UnglĂŒck erleben will, speichert sich bereits jetzt die Adressen der benötigten Fachdatenbanken auf dem lokalen Computer als Bookmark oder in einer Textliste ab. Die URLs der Datenbanken zeigt DBIS in der Vollanzeige der Datenbankbeschreibung unter dem Punkt „Recherche Starten“.

Eine kleine HĂŒrde gilt es hier zu ĂŒberwinden, um dem Onlinenachweissystem seine Direktlinks zu entlocken, denn DBIS verzeichnet Zugangsadressen (aus GrĂŒnden der statistischen Erfassung) immer mit einer Spungbrettadresse zu sich selbst, um dann erst den Aufruf weiterzuleiten. Speichern Sie also z.B. den Zugangslink zu JSTOR (rechte Maustaste auf die URL, dann „Lesezeichen fĂŒr diesen Link hinzufĂŒgen“ bzw. „Link-Adresse kopieren“ (Mozilla Firefox) oder „Zu Favoriten hinzufĂŒgen“ bzw. „VerknĂŒpfung kopieren“ (Internet Explorer)), erhalten Sie als Adresse eine URL in dieser Form:

http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo/warpto.php?bib_id=sulb_sb&color=2&titel_id=8957&url=http://www.jstor.org

Diese URL wird im Wartungszeitraum ebensowenig funktionieren wie ein Direktaufruf von DBIS, da die nicht zu erreichende Regensburger Adresse vorangestellt ist. Erst der hintere Teil diese URL (url=http://www.jstor.org) bringt Sie ans Ziel. Speichern Sie also am besten nur diesen Adressteil ab. Und archivieren Sie auch keinesfalls die Adresse, die Ihnen der Browser zeigt, wenn Sie beherzt von DBIS aus in Ihre Fachdatenbank springen, da diese URLs temporÀre Sitzungsdaten enthalten können, die im Zweifel einige Tage spÀter auch nicht mehr funktionieren.

Kurz: die sicherste Methode zum Abspeichern einer Datenbankadresse ist das „intellektuelle“ Auslesen des DBIS-Links. Das entscheidende steht, wie immer, hinten…

Trotz dieses DBIS-Ausfalls empfehlen wir dringend, nicht dauerhaft mit gespeicherten Datenbankzugangsadressen zu arbeiten, da sich diese URLs immer wieder Ă€ndern und nur in DBIS dynamisch gepflegt und aktuell gĂŒltig hinterlegt werden.

Kleiner Tipp: der CD-ROM-Server der SULB zeigt Ihnen auch ohne DBIS, welche SchĂ€tze er birgt. Eine Übersichtsliste des CD-ROM-Servers erhalten Sie hier. Es handelt sich aber, wie gesagt, ausschließlich um unsere online verfĂŒgbaren CD-ROM-Datenbanken.

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