Datenbank-Infosystem DBIS und Elektronische Zeitschriftenbibliothek EZB vom 13.-16. August offline
Das Regensburger Datenbank-Informationssystem DBIS, in dem auch die Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek ihre Fachdatenbanken (Webdatenbanken und CD-ROM-Datenbanken) verzeichnet, und die Elektronische Zeitschriftenbibliothek EZB werden infolge von Arbeiten am Stromnetz der Universität Regensburg in der Zeit von
Freitag, dem 13. August, 14:00 Uhr bis Montag, dem 16. August 2010, 8:00 Uhr
nicht zu erreichen sein. Die Abschaltung dieser beiden Online-Nachweissysteme hat natürlich keine Auswirkungen auf die hier verzeichneten Fachdatenbanken und E-Journals, auf die auch in diesem Zeitraum wie gewohnt zugegriffen werden kann.
Da die elektronischen Zeitschriften der SULB mittlerweile in der Zeitschriftendatenbank (ZDB) und dem Südwestdeutschen Bibliotheksverbund (SWB) verzeichnet sind, lassen sich diese Ressourcen auch an diesem Wochenende problemlos ermitteln. Insbesondere die ZDB, die auch direkte Verlagslinks anzeigt, bietet sie sich als alternatives Werkzeug an (die im SWB-Katalog verzeichneten EZB-URLs werden natürlich ausfallen). Recherchieren Sie Ihre Onlinezeitschriften also in der erweiterten Suche des ZDB-OPACs, in der Sie ihre Suche auf Online-Ressourcen begrenzen können. Da es sich hier um ein deutschlandweites Verzeichnungssystem handelt, müssen Sie evtl. über den Reiter “Besitznachweise” ermitteln, ob auch die SULB/UdS (hier: BAW <291> Saarbrücken SULB) ein Onlineabonemment unterhält.
Anders die Fachdatenbanken: wer hier am Freitag, dem 13., kein Unglück erleben will, speichert sich bereits jetzt die Adressen der benötigten Fachdatenbanken auf dem lokalen Computer als Bookmark oder in einer Textliste ab. Die URLs der Datenbanken zeigt DBIS in der Vollanzeige der Datenbankbeschreibung unter dem Punkt “Recherche Starten”.
Eine kleine Hürde gilt es hier zu überwinden, um dem Onlinenachweissystem seine Direktlinks zu entlocken, denn DBIS verzeichnet Zugangsadressen (aus Gründen der statistischen Erfassung) immer mit einer Spungbrettadresse zu sich selbst, um dann erst den Aufruf weiterzuleiten. Speichern Sie also z.B. den Zugangslink zu JSTOR (rechte Maustaste auf die URL, dann “Lesezeichen für diesen Link hinzufügen” bzw. “Link-Adresse kopieren” (Mozilla Firefox) oder “Zu Favoriten hinzufügen” bzw. “Verknüpfung kopieren” (Internet Explorer)), erhalten Sie als Adresse eine URL in dieser Form:
http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo/warpto.php?bib_id=sulb_sb&color=2&titel_id=8957&url=http://www.jstor.org
Diese URL wird im Wartungszeitraum ebensowenig funktionieren wie ein Direktaufruf von DBIS, da die nicht zu erreichende Regensburger Adresse vorangestellt ist. Erst der hintere Teil diese URL (url=http://www.jstor.org) bringt Sie ans Ziel. Speichern Sie also am besten nur diesen Adressteil ab. Und archivieren Sie auch keinesfalls die Adresse, die Ihnen der Browser zeigt, wenn Sie beherzt von DBIS aus in Ihre Fachdatenbank springen, da diese URLs temporäre Sitzungsdaten enthalten können, die im Zweifel einige Tage später auch nicht mehr funktionieren.
Kurz: die sicherste Methode zum Abspeichern einer Datenbankadresse ist das “intellektuelle” Auslesen des DBIS-Links. Das entscheidende steht, wie immer, hinten…
Trotz dieses DBIS-Ausfalls empfehlen wir dringend, nicht dauerhaft mit gespeicherten Datenbankzugangsadressen zu arbeiten, da sich diese URLs immer wieder ändern und nur in DBIS dynamisch gepflegt und aktuell gültig hinterlegt werden.
Kleiner Tipp: der CD-ROM-Server der SULB zeigt Ihnen auch ohne DBIS, welche Schätze er birgt. Eine Übersichtsliste des CD-ROM-Servers erhalten Sie hier. Es handelt sich aber, wie gesagt, ausschließlich um unsere online verfügbaren CD-ROM-Datenbanken.


