SpringerOpen

18. August 2010 – 07:29 mm (144943x aufgerufen) |

Vor kurzer Zeit hätte das niemand fĂĽr möglich gehalten: ein etablierter Verlag, in den Händen von Heuschrecken, also auf Gewinn mit allen Mitteln ausgerichtet, bietet Open Access-Zeitschriften an. Und doch gibt es das jetzt: Der Springer Verlag richtet mit SpringerOpen eine neue Sparte ein, die lupenreine Open Access-Zeitschriften herausgibt. Das Geschäftsmodell ist Springer nicht unbekannt, hat man doch im letzten Jahr BiomedCentral gekauft, einen Verlag, der ĂĽber 200 Open-Access-Zeitschriften vornehmlich in der Medizin herausgibt.  Und das mit Erfolg: BiomedCentral schreibt schwarze Zahlen und der Impactfaktor der Journals macht manchen Herausgeber einer „konventionellen“ Zeitschrift neidisch.

Was kommt da auf uns zu? Das zeigt am besten eine Grafik von Springer selbst:

Das sind wichtige Charakteriska der SpringerOpen-Zeitschriften:

  • Strenger Peer Review
  • E-only und kontinuierliche Veröffentlichung der Artikel
  • Keine Einschränkungen hinsichtlich der Seitenzahl oder Multimedia
  • ISI (Web of Science) will die Zeitschriften indexieren.
  • Zusätzliche Dateien oder Filme u.ä kann man direkt ĂĽber Thumbnails im Artikel verlinken.
  • Im Artikel kann man durch HTML schnell navigieren. Zum Download steht eine XML-Version zur VerfĂĽgung.
  • Auf „meist gelesene“ Artikel oder zitierende Artikel wird gesondert verlinkt.

Nebenbei: die Zeitschriften werden im Verlauf des nächsten Jahres online gehen. Für das Journal of Mathematics in Industry kann man schon Artikel einreichen.

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