UdS-Card als neues Zahlungsmittel in der Fotostelle

10. Dezember 2010 – 10:14 Thomas Kees (3615x aufgerufen) |

Die Fotostelle der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek wird am 3. Januar 2011 ein Kassensystem einsetzen, im dem die UdS-Card als Zahlungsmittel verwendet werden kann. Die neue Kasse unterstützt sowohl kartenbasierende bargeldlose Verrechnungsverfahren als auch die hergebrachte Barzahlung.

Was ändert sich für Sie?

Bargeldzahlung: es ändert sich (fast) nichts. Sie bezahlen Waren und Dienstleistungen der Fotostelle in bar und erhalten (das ist neu) automatisch eine Kassenquittung.

Bargeldlose Verrechnung:

  • Geldbörse: das Geldbörsenverfahren ist vom Mensabetrieb bekannt. Die UdS-Karte enthält eine Börsenfunktion (ähnlich einer ec-Geldkarte), von der auf dem Kartenkonto aufgebuchte Beträge an speziellen Kassen, wie sie jetzt in der Fotostelle in Einsatz gebracht werden, abgebucht werden können. Die Aufbuchung kann an Ladestationen vorgenommen werden, die Sie v.a. im Foyer der Mensa, aber auch in der Ortsleihe der SULB (Galerie der Lehrbuchsammlung, SULB-Turm, 1. Etage) finden. Die BestĂĽckung der UdS-Karte erfolgt mit einer ec-Karte im Offline-Lastschriftverfahren (ohne PIN-Eingabe) oder durch Eingabe von Geldscheinen. Dieses Abrechnungsverfahren eignet sich vornehmlich fĂĽr Privatpersonen.
  • Institutionelle Internverrechnung: die Fotostelle rechnet ihre Dienstleistungen mit Fakultäten, Instituten und LehrstĂĽhlen der UdS seit jeher (auf Wunsch) bargeldlos ab. Im bisherigen Verfahren erfolgte diese Internverrechnung zwischen verschiedenen Kostenstellen im SAP-System nach Vorlage einer Legitimation auf der Grundlage von Papierformularen, die in dreifacher Ausfertigung erstellt und mit relativ hohem Aufwand weiter bearbeitet werden mussten. Mit der EinfĂĽhrung der Kasse wird diese bargeldlose Internverrechnung auf ein kartengestĂĽtztes Verfahren umgestellt.
    Die Mittelbewirtschafter erhalten für die zu belastende(n) Kostenstelle(n) UdS-Karten, die als Kostenstellenidentifikatoren die Abrechnungsgrundlage für das neue Kassensystem der SULB bilden. Die im Verlauf eines Monats anfallenden Transaktionen werden am Anfang des Folgemonats an das SAP-System übermittelt und dort unter Angabe von Datum und Leistungsart verbucht. Vor Ort erhalten Sie eine Papierquittung, auf der die erworbenen Artikel mit Preis, Datum etc. zusätzlich ausgewiesen werden.
    Interessierte institutionelle Kunden der Fotostelle können nach dem AusfĂĽllen des Antragformulars eine entsprechende Kostenstellenkarte im KartenbĂĽro der UdS (Campus Center, Gebäude A4) anfertigen lassen. Die Erstellung erfolgt ad hoc, die Karte muss also nicht „bestellt“ werden. Diese nicht-personalisierten Kostenstellenkarten bringen nicht alle Funktionen der UdS-Card (Campus- oder Gebäudezugang, Bibliotheksausweis etc.) mit, unterliegen aber als Legitimationsnachweis fĂĽr geldwerte Transaktionen einer besonderen Sorgfaltspflicht. Eine zusätzliche Berechtigungskontrolle neben der Vorlage der im Wert nicht begrenzten Kostenstellenkarte wird in der Fotostelle nicht durchgefĂĽhrt. Karten, die in Verlust geraten, können allerdings umgehend gesperrt werden.
    Die auf diesen speziellen Kostenstellen-UdS-Karten basierende Abrechnung wird ab dem 3. Januar 2011 die einzige Abrechnungsmöglichkeit für bargeldlose Transaktionen in der Fotostelle der SULB darstellen, d.h. Papierformulare werden nicht weiter ausgestellt. Sie sollten sich also vor dem nächsten Besuch der Fotostelle (so Sie denn bargeldlos abrechnen wollen) mit einer neuen Kostenstellenkarte versorgen.

Bei einer problemlosen Einführung plant die SULB für die erste Jahreshälfte 2011 die Ausweitung dieses Verfahrens auch auf den engeren Benutzungsbereich der Bibliothek (Verkauf von Fernleihtrans­aktions­nummern, Ausdrucke aus Datenbanken etc.).

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