Meldeschluss in der Jahresbibliographie – diesmal endgültig

12. Dezember 2014 – 12:44 ppred (1362x aufgerufen) |

Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit“ weiß das Buch Kohelet zu berichten. Das (biologische) Leben ist ein Kreislauf mit ständig dem gleichen Zyklus: Entstehen, Produktivität und Vergehen. Nicht einmal die Software ist davon ausgenommen. Auch die Jahresbibliographie nicht.

Die Jahresbibliographie wird durch das Forschungsinformationssystem (FIS) der Universität des Saarlandes abgelöst. Die Notwendigkeit ergibt sich aus zwei Gründen:

  1. Eine doppelte Datenhaltung kann nicht das Ziel sein. Der Aufwand für einen permanenten Abgleich der Publikationsdaten ist zu hoch und rechtlich schwierig.
  2. Die Software, die die technische Grundlage für die Jahresbibliographie darstellt, ist in die Jahre gekommen und kann ohne erhebliche Investitionen nicht auf dem aktuellen Stand der Technik gehalten werden.

Bis das FIS die öffentlich sichtbare Ausgabe dieser Daten im Internet anbietet (aber auch darüber hinaus – solange es technisch möglich ist), wird die SULB auf jeden Fall die bibliographischen Daten aus den Jahren 2006-2014 in der Jahresbibliographie wie bisher anzeigen.  Die Suchmaske wird weiterhin zur Verfügung stehen. Ab dem 1.1.2015 wird die Eingabemaske abgeschaltet. Alle Daten, die bis dahin gemeldet worden sind, werden nach FIS kopiert (und stehen dort allen als „öffentliche Entwürfe“ zur Verfügung). Publikationen mit Erscheinungsjahren 2015 ff. werden ab sofort bei der Meldung in die Jahresbibliographie vom System zurückgewiesen.

Alle Mitarbeiter der Universität können sich in FIS anmelden. Ist die sog. „Delegation“ erwünscht (Betreuung der eigenen Daten durch zu bestimmende Dritte), kann dies vom FIS-Benutzer im Profil konfiguriert werden. Es ist ratsam, das neue System möglichst früh kennenzulernen. Vielen Wissenschaftlern bringt es enorme Vorteile: Datensätze aus Scopus und Web of Science können automatisiert gesucht und nach Überprüfung in das eigene „Profil“ übernommen werden. Schulungen werden von Mitarbeitern des Präsidialbüros angeboten.

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