Elektronische Semesterapparate – Verlängerung der bisherigen Regelung

20. Dezember 2016 – 09:02 Thomas Kees (1171x aufgerufen) |

In der Auseinandersetzung um die Ausgestaltung der Schrankenregelung des § 52a UrhG haben die VG WORT, die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sich darauf geeinigt, die bisherige Regelung auf der Grundlage einer Pauschalabgeltung für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Sprachwerke in Digitalen Lernplattformen bis zum 30. September 2017 zu verlängern. Eine Arbeitsgruppe aus KMK, VG Wort und HRK arbeitet nun an einer bundesweit einheitlichen „praktikablen und sachgerechten Lösung für alle Beteiligten“, die ab dem 1. Oktober 2017 in Kraft treten soll.

Für die Lehrenden bedeutet diese Einigung, dass die bisherige Praxis bis zum 30. September 2017 beibehalten werden kann und urheberrechtlich geschützte Sprachwerke, für die die Schrankenregelung des § 52a Anwendung findet, nicht aus unserer Plattform für Elektronische Semesterapparate (ESEM) entfernt werden müssen bzw. entfernte Materialien wieder eingebracht und den Studierenden digital zur Verfügung gestellt werden können.
Das Präsidium der UdS hat am 19.12.2016 eine neue Hausmitteilung in dieser Angelegenheit veröffentlicht.

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