Das Islamic Heritage Project der Harvard University

17. Februar 2010 – 07:43 Ulrich Herb (2330x aufgerufen) |

Im Rahmen des Islamic Heritage Project (IHP) hat die Harvard University Hunderte von Manuskripten, Karten und Texten digitalisiert und erschlossen. Die Dokumente stammen aus den Library and Museum Collections der Universit√§t. Die seltenen – oft sogar einzigartigen – Dokumente sind frei zug√§nglich. IHP wurde unterst√ľtzt durch Prinz¬† Alwaleed Bin Talal.

Im einzelnen handelt es sich um √ľber 260 Manuskripte, 270 Druckwerke und 50 Karten, insgesamt √ľber 145.000 Seiten.
Ein Zeitraum vom 13. Jahrhundert bis heute wird erfasst. Die Dokumente stammen aus Saudiarabien, √Ągypten, Syrien, dem Libanon, Pal√§stina, dem Iran, dem Irak, der T√ľrkei und Asien und sind haupts√§chlich in Arabisch, Persisch und dem ottomanischen T√ľrkisch verfasst; weitere Sprachen sind Urdu, Chagatai, Malayisch und Gujarati.
Neben religi√∂sen Texten und Kommentaren finden sich folgende Themen: Sufismus, Geschichte, Geographie, Recht, Atsronomie, Astrologie, Mathematik, Medizin, Sprache und Literatur, Rhetorik, Logik uhnd Philosophie. Es gibt W√∂rterb√ľcher und Grammatiken sowie biographische Werke.

Mit einfachen Worten: ein Schatz f√ľr alle Islamwissenschaftler.

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