Germanistik Online – im Test

1. Juni 2010 – 12:16 Ulrich Herb (2558x aufgerufen) |

Die Germanistik ist das zentrale internationale Berichtsorgan der Wissenschaft von deutscher Sprache und Literatur, einschließlich der Randgebiete. Nun ist die Germanistik auch als kumulierte Online-Datenbank erhĂ€ltlich. Damit werden 50 Jahre systematisierte, verschlagwortete und in ĂŒber 600.000 Kurzreferaten kritisch erschlossene Fachgeschichte der Germanistik elektronisch durchsuchbar.

Insgesamt werden rĂŒcklĂ€ufig ca. 340.000 Monographien, SammelbĂ€nde und Zeitschriften aus den Bereichen Literatur, Theaterwissenschaften, Medienwissenschaften, Kulturgeschichte und Linguistik bibliographisch erschlossen.

Die Datenbank erlaubt bei jedem verzeichneten Titel den Zugriff auf die umfangreiche sachliche Erschließung, um sich ĂŒber den Inhalt des jeweiligen Buches bzw. Beitrags zu informieren. Sie bietet eine kategorienspezifische Volltext- und Detailsuche mit differenziertem und bequemem Zugang zu Autoren, Herausgebern, Verfassern, Titeln, Referaten, Publikationsjahren und Schlagworten. Alle relevanten Daten sind miteinander verknĂŒpft.

Die Datenbank wird fortlaufend um den aktuellen Jahrgang mit ca. 8.000 neuen Verzeichnungen und ĂŒber 1.000 Referaten erweitert.

Hinweis:

Die derzeit verfĂŒbare Ausgabe der Germanistik Online ist eine Demoversion mit folgenden EinschrĂ€nkungen bzw. Abweichungen gegenĂŒber der endgĂŒltigen Version, die im Oktober erscheint:

  • Der Datenbestand ist gegenĂŒber der Vollversion noch reduziert. In der Testversion sind die letzten 10 JahrgĂ€nge von insgesamt 50 verfĂŒgbar (komplett: Oktober 2010).
  • Die Umformatierung von Sonderzeichen ist noch nicht abgeschlossen. Es gibt viele nicht codierte Sonderzeichen, die als „?“ in den Daten stehen (d.h. man sieht dann einen Titel wie diesen hier: KopfstĂŒcke zur Geschichte und Poetik des literarischen PortrĂ€ts am Beispiel von Robert Walsers ?Kleist in Thun? Hier sollen natĂŒrlich an der Stelle keine Fragezeichen stehen sondern AnfĂŒhrungszeichen.
  • Die Funktion der Browse-Liste ist nicht optimal. Wenn man einen Eintrag auswĂ€hlt, z.B. XXV. Hochmittelalter, dann rutscht die Anzeige wieder nach ganz oben, und man muss erneut herunter scrollen um zu sehen, was es alles in der Kategorie gibt. WĂ€hlt man dann z. B.  „Nibelungenlied“ aus, rutscht die Anzeige wieder hoch und man sieht es nicht mehr.

Trotzdem kann man im Test ein GefĂŒhl fĂŒr die Datenbank bekommen. Der Test endet am 30.6.2010.

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