Germanistik Online – im Test

1. Juni 2010 – 12:16 Ulrich Herb (2489x aufgerufen) |

Die Germanistik ist das zentrale internationale Berichtsorgan der Wissenschaft von deutscher Sprache und Literatur, einschlie√ülich der Randgebiete. Nun ist die Germanistik auch als kumulierte Online-Datenbank erh√§ltlich. Damit werden 50 Jahre systematisierte, verschlagwortete und in √ľber 600.000 Kurzreferaten kritisch erschlossene Fachgeschichte der Germanistik elektronisch durchsuchbar.

Insgesamt werden r√ľckl√§ufig ca. 340.000 Monographien, Sammelb√§nde und Zeitschriften aus den Bereichen Literatur, Theaterwissenschaften, Medienwissenschaften, Kulturgeschichte und Linguistik bibliographisch erschlossen.

Die Datenbank erlaubt bei jedem verzeichneten Titel den Zugriff auf die umfangreiche sachliche Erschlie√üung, um sich √ľber den Inhalt des jeweiligen Buches bzw. Beitrags zu informieren. Sie bietet eine kategorienspezifische Volltext- und Detailsuche mit differenziertem und bequemem Zugang zu Autoren, Herausgebern, Verfassern, Titeln, Referaten, Publikationsjahren und Schlagworten. Alle relevanten Daten sind miteinander verkn√ľpft.

Die Datenbank wird fortlaufend um den aktuellen Jahrgang mit ca. 8.000 neuen Verzeichnungen und √ľber 1.000 Referaten erweitert.

Hinweis:

Die derzeit verf√ľbare Ausgabe der Germanistik Online ist eine Demoversion mit folgenden Einschr√§nkungen bzw. Abweichungen gegen√ľber der endg√ľltigen Version, die im Oktober erscheint:

  • Der Datenbestand ist gegen√ľber der Vollversion noch reduziert. In der Testversion sind die letzten 10 Jahrg√§nge von insgesamt 50 verf√ľgbar (komplett: Oktober 2010).
  • Die Umformatierung von Sonderzeichen ist noch nicht abgeschlossen. Es gibt viele nicht codierte Sonderzeichen, die als ‚Äě?‚Äú in den Daten stehen (d.h. man sieht dann einen Titel wie diesen hier: Kopfst√ľcke zur Geschichte und Poetik des literarischen Portr√§ts am Beispiel von Robert Walsers ?Kleist in Thun? Hier sollen nat√ľrlich an der Stelle keine Fragezeichen stehen sondern Anf√ľhrungszeichen.
  • Die Funktion der Browse-Liste ist nicht optimal. Wenn man einen Eintrag ausw√§hlt, z.B. XXV. Hochmittelalter, dann rutscht die Anzeige wieder nach ganz oben, und man muss erneut herunter scrollen um zu sehen, was es alles in der Kategorie gibt. W√§hlt man dann z. B. ¬†‚ÄěNibelungenlied‚Äú aus, rutscht die Anzeige wieder hoch und man sieht es nicht mehr.

Trotzdem kann man im Test ein Gef√ľhl f√ľr die Datenbank bekommen. Der Test endet am 30.6.2010.

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