SpringerOpen

18. August 2010 – 07:29 Ulrich Herb (229272x aufgerufen) |

Vor kurzer Zeit h√§tte das niemand f√ľr m√∂glich gehalten: ein etablierter Verlag, in den H√§nden von Heuschrecken, also auf Gewinn mit allen Mitteln ausgerichtet, bietet Open Access-Zeitschriften an. Und doch gibt es das jetzt: Der Springer Verlag richtet mit SpringerOpen eine neue Sparte ein, die lupenreine Open Access-Zeitschriften herausgibt. Das Gesch√§ftsmodell ist Springer nicht unbekannt, hat man doch im letzten Jahr BiomedCentral gekauft, einen Verlag, der √ľber 200 Open-Access-Zeitschriften vornehmlich in der Medizin herausgibt.¬† Und das mit Erfolg: BiomedCentral schreibt schwarze Zahlen und der Impactfaktor der Journals macht manchen Herausgeber einer „konventionellen“ Zeitschrift neidisch.

Was kommt da auf uns zu? Das zeigt am besten eine Grafik von Springer selbst:

Das sind wichtige Charakteriska der SpringerOpen-Zeitschriften:

  • Strenger Peer Review
  • E-only und kontinuierliche Ver√∂ffentlichung der Artikel
  • Keine Einschr√§nkungen hinsichtlich der Seitenzahl oder Multimedia
  • ISI (Web of Science) will die Zeitschriften indexieren.
  • Zus√§tzliche Dateien oder Filme u.√§ kann man direkt √ľber Thumbnails im Artikel verlinken.
  • Im Artikel kann man durch HTML schnell navigieren. Zum Download steht eine XML-Version zur Verf√ľgung.
  • Auf „meist gelesene“ Artikel oder zitierende Artikel wird gesondert verlinkt.

Nebenbei: die Zeitschriften werden im Verlauf des n√§chsten Jahres online gehen. F√ľr das Journal of Mathematics in Industry kann man schon Artikel einreichen.

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