Die PISA-Studie 2009. Wir haben sie. Und Sie auch.

9. Dezember 2010 – 08:00 Thomas Kees (2357x aufgerufen) |

Politik und Medien diskutieren momentan die Ergebnisse der PISA-Studie 2009, einer international angelegten Untersuchung der Schulleistung von Kindern, die von der Organisation f√ľr Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) seit dem Jahr 2000 in dreij√§hrigem Turnus durchgef√ľhrt wird.

Wer sich jenseits der Medienschlagw√∂rter wie „Deutschland steigt aus der zweiten in die erste Liga auf“ ein genaueres Bild verschaffen m√∂chte (und √ľber die entsprechende Lesekompetenz verf√ľgt), zieht die Studien selbst zu Rate. Da die Saarl√§ndische Universit√§ts- und Landesbibliothek die OECD-iLibrary, also die elektronische Bibliothek der OECD lizenziert hat, erreichen Angeh√∂rige der UdS die gerade erst erschienene Studie mit einem Klick auf die √úbersichtsseite.

Die Gesamtuntersuchung teilt sich in f√ľnf B√§nde, wobei der Hauptbericht „Was Sch√ľlerinnen und Sch√ľler wissen und k√∂nnen“ auch in deutscher, die √ľbrigen vier in englischer Sprache vorliegen. Die deutsche √úbersetzung der B√§nde 2, 4 und 5 (Overcoming Social Background, What Makes a School Successful?, Learning Trends) ist f√ľr Februar 2011 angek√ľndigt.

Auch jenseits von PISA ist die OECD iLibrary sicher einen Blick wert. Sie umfasst √ľber 5000 B√ľcher, √ľber zwanzig Zeitschriften, drei√üig statistische Datenbanken und bietet international den vermutlich gr√∂√üten Wissensfundus in den Bereichen (Welt-)Wirtschaft, Entwicklung, Bildung, √Ėkologie, Ern√§hrung, Besch√§ftigung und Arbeitsmarkt usw.

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